Netzgrenze

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Die Netzgrenze ist eine Erzählung von Mario Purkathofer und basiert auf wahren Begebenheiten in Zürich. Die Netzgrenze ist ein Kapitel aus Travelling New Territories.

Inhaltsverzeichnis

Vorbereitung

Die Grenze des Netzes zieht sich durch den ganzen See. Auf der südlichen Grenze gibt es keine Netzwerke mehr. In den 70er Jahren erging ein parlamentarischer Beschluss, die Stadt Zürich vom Internet abzugrenzen. Man wollte sich so vor Informationsflut, Spam, Pishing und dem Übel der internationalen Netzwerke schützen. Rund um Zürich wurde also eine Netzgrenze gezogen und beschildert. Innerhalb dieser physischen Grenze sollten Glasfaserkabel und Satellitenverbindungen nach aussen unmöglich gemacht werden. Selbst jeder Telefonanruf wurde in dieser Zeit vom eidgenössischen Departement für Landesverteidigung kontrolliert und überwacht.

Im Laufe der Jahre verwilderte die Netzgrenze und durch die zunehmende Bedeutung internationaler Konzerne und Telekommunikationsunternehmen wurde die Netzgrenze unterwandert und übrig blieb einzig die Kennzeichnung im See. Geblieben sind auch Subprojekte wie die Überwachungsanlage ONYX, deren Daten nach wie vor an den CIA weitergegeben werden (Die Sonntagszeitung berichtete) und eine Entwicklung der ETH: nämlich die Firewall, die bis heute unerwünschte Eindringle abhalten soll.

Das Fest der Netzgrenze ist den Informationen gewidmet, die zwischen virtuellen und physischen Layern prozessiert werden. Wir leben im Überfluss der Information, wirklich relevante Daten sind selten geworden. Um sich der Wichtigkeit der Information bewusst zu werden, muss man wirklich wichtige Daten löschen oder verlieren und sich selber hacken.

Warten und Standby

Jedes Interface ist Teil eines globalen elektronischen Landschaft in der wir schwimmen. „Dann anschliessend sass ich an einem ort in gedanken. Yek-mek.“

0-1-11-0-1-1-000-1-10-00-11 und ich dachte, in gedanken müsse man denken können oder 1 in 0 verwandeln nach rechts gehen und eine neue intentionale anweisung beschreiben das halteproblem erkennen und nie wieder stoppen wollen die maschine simulieren lust an der endlosen handlung bekommen und bis zum ende aller visualisierungen von zeiten zwei zahlen mit ihrer bestimmung multiplizieren deren unentscheidbarkeit ungewiss bleibt bis zum letzten atemzug "es könnte ja sein, dass ein ende in sicht kommt" wir werden inseln entdecken deren mondlandschaften von phosporiszierendem humanplasma umgeben und ich nicht mehr halten werde können. wie vojager hilflos in die unendlichkeit stürzt bei einer gleichzeitigen bitrate von 160.000 pro sekunde bin ich hilflos gefangen in einem immateriellen magnetisierten feld, das als einziges repertoire der umgebung mir die codes anbietet mit denen ich schon von den anderen orten geflüchtet bin oder gefallen oder gesurft oder ich habe mich einfach verrechnet und bin jetzt da, wo ich vorher schon war . in panama vielleicht oder am lago maggiore oder in vegas oder in den norwegischen fjorden verlaufen auf der suche nach mary shelly, frankenstein und dem homunkulus, die sich alle gleichzeitig irgendwie wieder treffen an der schnittstelle zwischen meinem hirn, den zeichen im buch, den neuronalen grenzen um mich herum.

wo wir nicht stehen können müssen wir fliegen worüber wir nicht sprechen können müssen wir handeln wer sich von anderen den weg weisen lässt muss damit rechnen anzukommen.

Langweilding, Jet Ski oder Schiffahrtslinie

Die Binnenschiffahrtsverordnung sieht vor, dass bis zu 60 Stundenkilometer schnelle Jet-Skis neu als Sportboote gelten.

Defekte Kabel

Defekte Glasfaserkabel im Züri See beschränken den Internetverkehr mit Indien Vor der Netzgrenze haben gestern Mittwoch offenbar ankernde Schiffe zwei Glasfaserkabel beschädigt. Nach Angaben lokaler Medien konnten die Schiffe bei starken Sturm nicht in den Hafen einlaufen und mussten ausserhalb ankern. In der Folge war der Internetverkehr in den durch die Kabel versorgten Länder, vor allem im Nahen Osten, Indien und Sri Lanka, stark eingeschränkt. Gemäss Agenturmeldungen soll die Störung Bandbreiteneinbussen von bis zu 70 Prozent und teilweise gar einen Komplettausfall verursacht haben. Betrieben wird das Netz vom Telekommunikationsunternehmen Flag Telecom Group und dem Konsortium Sea-Me-We 4. AFP meldet heute, die Reparaturarbeiten würden etwa 15 Tage dauern, dann könne der normale Betrieb wieder aufgenommen werden. In Indien sind gemäss Rajesh Chharia, Präsident eines indischen ISP-Verbands, indische Technologie- und Software-Unternehmen oder Call Center, die Online Services vor allem an der US-Ostküste und in Grossbritannien bereitstellen, am schlimmsten betroffen. Viele davon rerouten nun durch den Pazifik. Da damit allerdings deutliche Bandbreiteneinbussen verbunden sind, leiden Sprach- und Datenservices erheblich.

Verbindung trennen

Sie verlässt ihn. LEAVE.

Störung. Erste Störung. Es wird alles wieder gut. Du glaubst Schaden nehmen zu können. Aber die Erde kann ich nicht löschen. Keine Angst. Du wirst weiterleben, auch wenn du heute stirbst. Morgen kommen die Affen und Agenten und sie werden dort weiter bauen wo dein Business aufgehört hat. Und sie werden nichts von dir wissen. Wollen.

Der Weg aus dem Konflikt und die Vermittlung in Streitfällen ist nicht immer einfach. Wir versuchen es trotzdem, auch wenn die Lage relativ aussichtslos erscheint. Am Frühstückstisch die Einsamkeit zu zweit grösser erscheint als alleine ein Ei zu löffeln. Wir haben genug Erfahrung. Alles schon durchgemacht.

Vertrauen sie mir! Wir wechseln alle 15 Jahre unsere Haut, unser Fleisch ist dann ein anderes. Alle 15 Jahre sind wir wie ausgewechselt.

Wirkliche Katastrophen sind auszuschliessen. Ausser hin-u. wieder mal ein Erdrutsch, eine Lawine oder ein Amoklauf. Das sind vereinzelte Unglücke, die einen Teil der Bevölkerung heimsuchen können. Das kann überall passieren. Der wahre Schrecken liegt in den alltäglichen Konflikten auf allen Ebenen. In der Verwaltung, am Arbeitsplatz, in der Schule, zwischen Mann und Frau. Konflikte nehmen an Zahl und Schwere zu. Neue Formen der Konfliktbewältigung werden gesucht. Fair handeln und fair verhandeln! Aber ich will gar nicht fair sein. Ich will dieses Trauerspiel einfach beenden. Ist das nicht möglich! Das ist mein gutes Recht, oder?

Suchen sie sich einen neutralen Vermittler?1 Wer soll das sein?

Die Eignung für die Mediation wird überprüft. Rahmenbedingungen und Gesprächsregeln werden vereinbart. Strittigen Themen aufgelistet und nach Prioritäten geordnet. Blockaden durch Angst, Wut und Trauer überwinden. „Gib deinen Gefühlen Raum“, sagt der Mediator.

Im Kernstück der Mediation – der Einigungsphase – suche ich krampfhaft nach möglichst vielen Lösungsmöglichkeiten und schliesslich wird eine Einigung erzielt: "Wir sind beide fähig zu sehen, wo der andere leidet, und können uns gegenseitig mit unseren Argumenten ernst nehmen, ohne in Streit zu geraten."

„Arschloch“

Löschen und vergessen

Sie blickt um sich Oberflächen spiegeln Bildeigenschaften Und visualisieren am ende üppiger Installationen Eine menschliche Entäusserung wo die luminanz erblüht da ist sie flüchtig und ihr schatten wütet vor der gestalt ihres fleisches PIR reagiert Auf Änderung des Infrarot entwickeln sich die Körperpräparate Zu einer topografisch pluralen Karte 450 Hz treffen auf H–neuronen Grau zieht vorüber als Wand Die ungesehene Vergangenheit offenbart sich in Schnitten Anderes erscheint im Licht ungeschehen der digitalen Einsicht Unsichtbares wechselt zu Transparenz Sie bewegt sich und betritt Schleier der architektonischen Scheinelemente Durchschreitet die äussere Haut Streicht sich über die Eigene Unmengen leerer Hüllen Tore schliessen sich Taucht ein ins parallele Land Der ephemeren Einsamkeit Aus purem Zeitvertreib Losgelöst von Lesern und Suchern Ihren ahnenden Rezipientinnen Schwebt sie sich durch Bahnen Vielleicht engelsgleich Zuschaueraugenpaare haben sie längst verloren Aus den Sinnen Für einen Augenblick Der Weg zum blinden Seher fuehrt durch ein Labyrinth Grüne Flure ultramarine Gänge hellrosa Treppen fluorisziert Tauscht sich aus über dynamische Oberflächen Tastet sich vor Eindrücke wie Fingertastendruck Und täuscht sich selbst dabei nicht mehr Das war einmal Steigt höher und tiefer Die Flut der Information Sucht den Altar ihrer partitionierten Heimat In abertausenden von Plateaus Auf gleicher Höhe zu unterschiedlichen Ebenen Mit der Spitze seines Stabs Nimmt der Seher ein fiktives Rechteck Sucht darin die Wanderwege der Bedeutungen Die sanften Berührungen der Codes Das Vorbeigehen der Zitate zu betrachten Die schmalste Sichel des abnehmenden Mondes Der doppeltste Hof am sternenklaren Himmel Sie zeigen sich Flach und tief zugleich glatt Ohne Randkonturen ohne Merkpunkte Fortwährend neue Zusammenhänge erkennend Dicke schwarze Doppelschraenke ragen in den Raum Wie riesige Lautsprecherboxen warten Sie fühlt weiter blickt nicht zurück Wo die anderen sitzen Von den Treppen applaudieren Sie schält sich heraus Aus der Identität der Allgemeinheit Streift die leeren Körperhüllen ab Wie eine Schlange ihr Kleid In der Fläche gesteigerter Komplexitäten Wird sie zum organischen Geflecht Sie ist nicht mehr die die sie war Sie ist die Sie ist Der himmel brennt heiss Sie sitzt vor sich selbst Hat die Anderen verlassen Projeziert Bedeutungen auf die Welt hellstrahlend ein analoges Märchen Systemsound verbreitet ein immer wiederkehrendes Echo In Höhe und Weite definierte Räume Heliumgefüllte Ballone schweben Über den Netzen Eine Landschaft aus elektrischen Abfällen Und bunte Simulationen überwuchern die Fundamente Gesät vor zwei Jahrzehnten Sie liest pink Grapefruit Normal 12 AAA .-.-.-1.-2.-3.-_____> und versteht 256 ml Orangen Geschmack sind leergetrunken Ihr Durst kennt keine Grenzen Es geht gut, immer noch hier Mail erhalten ich dich auch mxew'qr8io Der Traum beschleunigt sich Sequenzen schwirren unkontrolliert Durch luftgeleerte Atmosphären der sich nun in nichts von nichts unterscheidet Nicht weniger ist mehr. Barocke Wechselspiele folgen Tag um Tag Nacht Nacht um Nacht Tag Sie ist Mensch Mit Schatten des Todes auf den Augen Wie Flecken auf der Hose Nichts hält sie Losgelöst von den Konventionen des Erlebens Existiert sie hinter den formalen Angewohnheiten Kommt bald wieder Sagt sie Virtuell mehrdimensional In den raum verstrickt und verknotet Kann sie sich lösen und verändern Expandiert in ein immaterielles Territorium Aus tausend Punkten gefallen Definiert in einer Sprache Die so abstrakt zerläuft wie Honig im Mund Und in den Träumen von früher gebiert sie sich selbst Oder transplantiert die Gedanken von früher In die Augenblicke ihres plötzlichen Seins Heimliche Reproduktion Im ersten Licht des nahenden Morgens Ist sie Göttin, Prophetin und Engel Dreifaltige multiple Persönlichkeit Endlich wird es klar Sie ist ein Klang in unserem Ohr Sie ruft sirenengleich und verbindet uns mit sich Selbst Sinuswellendistanz Sekundenschlaf und ein Rütteln gibt Grund zu erwachen Und im absoluten Ruhezustand entziehen sich die Biegungen der Geschwindigkeit Wir sehen sie nicht mehr Zahllose Horizonte erweitern das Auge Eingeschlafen vor den digitalen Spielstätten Hämmerte mein Zeigefinger Tausende von Zeichen in die Matrix des Schreibprogrammes Wir suchen uns zu tode Wörter sind keine Zeichen Das unausbleibliche verbleicht an der sonne Sie löscht und vergisst.

Verlust der Kommunikation

Die Kommunikation kann gemindert werden, wenn man ein Sinnesorgan verliert. Es ist nicht so sehr entscheidend welches. Aber wenn eines der menschlichen Löcher beeinträchtigt ist leidet auch die Kommunikation darunter. Natürlich werden dann die anderen Kanäle kompensiert. Einher geht aber der Verlust der bisherigen Kommunikationspartner. Und bis neue gefunden sind, dauert das oft eine Weile.

Ich meine, es geht doch schon eine ganze Weile so. In überfüllten Abteilen und geführten Zügen von öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Solidarität unter den gleichberechtigten Fahrgästen ist erschreckend geschwunden. Ich schliesse mich da grundsätzlich nicht aus: Blicke voller Verachtung. Zerschmetternde Gewaltandrohung durch Achsel-od. Mundzucken. Ein Mann im Kamelhaarmantel zuckt mit dem Mund, den Achseln dem Schwanz als ihn ein Kind - drogensüchtig wahrscheinlich seit 9 1/2 - um Münzen fragt. Er zuckt und meint „Nein“, aber innerlich zuckt er zusammen, erschrickt und kann sich selber nicht helfen. Er sollte Selbstmord begehen, wie 1500 andere im Jahr, dort wo er herkommt und er sollte es schnell tun, dass er noch in die Jahresabrechnung der Caritas kommt. Wir setzten keinen Pfifferling auf das Leben dieser Business-Tunten. Wir würden sie lieber heute tot sehen als morgen. Aber irgendwie ist es auch egal.

Mich interessiert es schon lange nicht mehr in Gruppenhass aufzugehen kann ich gleich auf den fussballplatz gehen. Dort hat es wenigstens noch einen grund in rage zu geraten und nicht in einem öffentlichen verkehrsmittel zu verrotten, alte omas anstänkern oder kids zur sau machen. Die solidarität hält solange an, bis er beginnt aus seiner normalen sozialen Rolle zu fallen. Bis ihm die Antisympathie der Nachbarn sicher ist. Die verstehen keinen Spass und wollten noch nie über sich selber lachen. Langsam vergisst er das auch. Er nimmt alles einen Schuss zu ernst und am Schluss wird er noch in der Klapsmühle enden, nur weil er sich selbst zu ernst genommen hat. Dabei ist da gar nichts dran was man glauben muss. Wirklich überhaupt nichts. Du kannst dein Leben lang alle guten Taten vernachlässigen und ausser dem Verlust von Menschenfleisch geschieht da überhaupt nichts. Klar kannst du das mit Geld auch wieder ausgleichen. Ich meine ohne Geld kannst du alles vergessen. Ohne Geld, brauchst du ein starkes Netzwerk. Du brauchst die solidarischen Stimmen, bist abhängig vom Nachbarn. Das hat man in der DDR gesehen. Das hat man in den Gewerkschaften gesehen. Arbeiter brauchten sich gegenseitig. Heute mobbt man sich rein/raus und Solidarität ist ein Fremdwort geworden. „Wie gerne wäre ich ein Arbeiter gewesen, aber dazu hat mir wohl von Anfang an das Talent gefehlt wie zu so vielem.“

Sie antwortet nicht. Alles muss in Scherben liegen. Nichts darf mehr funktionieren. Es darf keinen Fortschritt mehr geben. Jeder Schritt nach vorne muss durch einen Kniefall verwunschen werden SILLYWALK und wir sind ganz nahe dran am Ausbruch, an der EXEGESE an der unüberwaindbaren Vereinnahmung des CYBERSPACE. „Komm, komm komm komm. erklimm mit mir noch diesen einen berg und du bist frei von mir.“

Es ist immer dasselbe. Alle Personen in Personenkraftwagen unterscheiden sich nur marginal voneinander und reflektieren was sie tun selten bis nie. Peripher an der Peripherie entlang kratzen. An der Süd Ost Tangente sich und die Gefühle an der Stadt vorbeitreiben lassen, wenn sie welche haben und haltlos den Abfluss im Kanal hinuntergespült zu werden. Ohne Widerstand im freien Fall. Die Fähigkeit gegen den Strom zu schwimmen haben nur wenige. Wie sollte man sich im Stau auch gegen die gesellschaftlichen Pflichten verhalten. Kontraproduktiv und subversiv im Strom ist schwierig. Das System zu unterwanden undenkbar. Das System frisst ihre Kinder. Längst ist das allen klar. DIE aber sollen es tun. Nur, wie drückt sich diese Fähigkeit aus?

In allumfassendem allgemeinwissen oder in aktionistischen handlungsweisen oder in der verweigerung all dessen. Was bedeutet Widerstand? Demonstration? Schweigen?

Wer hat Angst vor nichtssagenden Momenten? Würdest du es mit mir nochmal versuchen? Und er findet jede Menge Erklärungsmodelle, die alle nicht von nachhaltiger Wirkung zeugen. Kommunikation ist Anbiederung. Es gibt keinen Grund für weitere Kommunikation. Netzwerke sind wichtiger. Ohne Netzwerk bist du zum Tod verurteilt. Du wirst stranguliert von der Gesellschaft, die in dir den Ausserirdischen Freak sieht. Netzwerk ist alles. „Kommt kinderlein kommt in den ALIENPOOL.“ Und doch ist alles nicht echt echt. Jedes Gefühl imitiert ein anderes. Der wunsch in die sahara zu wechseln ist nur ein ableger für die unerträglichkeit der orte an sich. Schliesslich gibt es keinen Ort, an dem du zufriedener sein wirst. Du flüchtest von einem Ort zum Anderen und suchst deine Orientierungslosigkeit in der Mobilität zu begründen. Wer ewig fährt kommt nie an, braucht nirgends zu verweilen und muss sich für die eigene Unkenntnis der Orte nicht entschuldigen. Wer fremd ist, weiss es nicht besser und kann nicht beschuldigt werden nichts zu wissen.

Er: „BIENE, warum starrst du mich so an. Bin ich eine Blume?“ Sie: „Wir wissen nichts mehr. Wir können nichts, alles was wir aufnehmen sind Titbits. Informationsspritzer. Und es tut kaum weh.“ Er: „Ich habe die Kommunikation verloren. Sie ist mir abhanden kommen. Ich kann nicht mehr sprechen.“ Sie: „Auf Dünengraten wandern. In den Sandsturm geraten.“ ER: „Ich stecke fest im asfalt! Eine Horrorelektrowalze hat mich erwischt und ist ohne rücksicht im rückwärtsgang über mich hergedonnert. scheiss dinger haben keine rückspiegel. hätt ich wissen müssen. irgendwie waren dann alle ganz nett und wollten mir helfen. aber wenn du einmal platt gewältzt bist, hilft nicht mal mehr aspirin oder ein adäquates genereon. pech gehabt, wirst du jetzt denken. glück gehabt dass ich ein luftloch gefunden hab, indem ich weiterblasen konnte. aber ich spürs noch im bauch und das lässt sich nicht wegtransplantieren. also hol ich katze aus dem sack. e null bock und gründe die vereinigung berufsunfähiger asfaltopfer. da haben sich auch schon 34 rotznasen gemeldet, die gerne über ihren stumpfsinn quatschen wollen, weil der sinn völlig zermatscht wurde und sich fatalerweise in allgemeinen sprach, denk-u. verhaltensauffälligkeiten manifestiert hat.“ SIE: „Kommt da noch was ausser kopfschmerzen? Und für das nächste treffen hab ich meine krawatte entstaubt und eine hose modell "herr-ober-bitte-noch-ein-kavierbrötchen". Ob Radison, Forum od Xxcelsior in berlin, danzig oder auf Rüggen ist mir auch ziemlich egal und die Programmpunkte hab ich mir auch nicht überlegt, kann ich mich aber erkundigen im Rauschgiftdezernat oder beim Heil-Hitler-Verband-für-Brüder-und-Schwestern.“ ER: „Ich geniesse Eristoff nachdem ich gorbatschow Carlos Wantiwuiu geschenkt habe, der heute nacht auszieht und mich am sonntag zum fussballspielen mit seinen brasilianischen Trickstars aufgefordert hat. Hab wieder mal den Mund zu weit aufgerissen. NEO gehts gut. Schwimmt durch sein meer und guckt blubbernd in meine welt. Ich gucke zurück und irgendwie ist da nicht mehr. Was hab ich erwartet? Na gut, Neo kriegt wenigstens TETRA-X mehrmals täglich. Und ich spar mir das TV, weil NEO jetzt auch noch zu blinken begonnen hat, ein Feature, dass ich bis jetzt noch nicht entdeckt habe. Habe mich übers Wochenende in eine W3D Welt zurückgezogen. Mir ist kotzübel.“ KILLERADMIN: „Kunst, Sex, Börsenspekulation oder Soloproduktion. Wir wissen noch nicht genau was für eine Radikalität wir uns einfallen lassen müssen um keine Angst vor der Untertreibung zu haben. Hauptsache es bleibt bei der Unschlüssigkeit, die sich schwer verleugnen lässt und die sich die Weicheier und Warmduscher ausgesucht haben, einen anderen Namen für ihre Unfähigkeit zu finden, sich selbst einfach mal wichtig zu nehmen.“ SIE: „Dieser Aufdringlichkeit ein Schlusslicht zu setzen, gestehe ich dass mir auch schon ganz schlecht wird von diesen vagen Dingen zu reden, die sich im handumdrehen durch die sublinguale Einnahme von Dragees lösen liessen, Depressionen, Katzenhaare und Kataplexie in einem Waschgang zu tilgen. Vielleicht ist das auch schon alles gewesen und er ist der einzige, der s noch nicht bemerkt hat. Egal, mach ich mich halt zum unlustigen Clown FUNNY BONE und versuche aus den wenigen Fragmenten einen Pilotfilm zu drehen."

Geocache

Irgendwo ist er versteckt ... versteckt er sich der Geo Cache.

" Geocaching" ist ein Freizeitspass, bei welchem jemand, ausgerüstet mit einem GPS-Empfänger und Koordinaten, welche man im Internet findet, auf die Suche geht nach dem versteckten Schatz. Wandern in freier Natur wird verbunden mit Entdecken, Rätseln, Erleben und Kennenlernen von neuen Plätzen, eine Art "neues Wandern". Travelling New Territories. In der Schweiz sind zur Zeit 4750 Verstecke angelegt, denen 3740 schweizerische und über 3680 ausländische Cacher nachgehen.

Golden Information

Rakete

Flaschenpost

ähnlich wie die goldene Information – gläserne Informationen

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